Wer glaubt heute schon noch an Zufälle? Oder, zufällig zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein? Oder an unerklärliche Zusammenhänge, die so doch gar nicht geplant sein konnten? – Ich nicht.


Eine von vielen Fügungen meines Lebens:

Als ich nach sechs Wochen gemeinsamen Reisens mit meiner Tochter Lara und ihres Lebensgefährten Matt (die beiden leben heute in Wellington und haben mich am Valentinstag dieses Jahres zu einem glücklichen und frühen Großvater gemacht) bei meiner ersten Neuseelandreise im Jahre 2016 noch eine Woche allein unterwegs war, führte mich mein Weg nach Coromandel. Einer Halbinsel, einem Wochenend-Ausflugsziel für das etwas mehr als zwei Stunden entfernte Auckland.
„Honey“ verkündete das Schild am Rand einer Schotterstraße mit der Bezeichnung 309, die quer durch ein malerisches Tal führt, in dem es nicht verwundern würde, wenn plötzlich ein Elf oder ein Ritter auf einem weißen Pferd den Weg kreuzen würden. Honig als Mitbringsel ist doch eine gute Idee, so denke ich eine Woche vor meiner Rückreise nach Deutschland. Ein schmaler Feldweg führt durch einen kleinen Fluss auf eine bezaubernde Farm mit grünen Wiesen, hochgewachsenen Silberfarnen und hunderten Bienenstöcken. Dort treffe ich auf eine Imkerin, die gerade noch Waben kontrollierte, jetzt ihren Imkerhut absetzt und mir zuwinkt. Wie das in Neuseeland so üblich ist, auch unter wildfremden Menschen, reden wir erstmal eine halbe Stunde über das Leben und über dies und das. Bis sie mich zu einer kleinen Holzhütte führt, einer sogenannten „honesty shack“, wie sie hierzulande bei Kürbisverkauf oder Blumen zum Selberschneiden anzufinden sind, in denen eine kleine Kasse steht und man dort „ehrlicherweise“ Geld hinterlässt. Wir betreten also die besagte Hütte und auf den Regalen stehen aufgetürmt 500 Gramm Gläser mit der Zahl 100 auf dem Deckel und nebendran ein Schild mit „25 Dollar das Glas“. Das sind umgerechnet etwa 15 Euro !!! So teuer habe ich mir selbstgemachten Honig nicht vorgestellt. Nur, jetzt einfach so zu gehen wäre doch zu unfreundlich gewesen und im Sinne der Völkerverständigung sicher nicht förderlich. – Also kaufe ich mit meinen letzten 100 Dollar notgedrungen vier Gläser, ärgere mich im Stillen ein wenig, verabschiede mich freundlich und ziehe weiter.



Keine zehn Tage später, wieder zurück in Deutschland, bin ich auf dem Weg nach Stuttgart, eingeladen ins Haus meiner Ex-Frau zum Festtagsbrunch unserer zweiten gemeinsamen Tochter, ihren 18. Geburtstag zu feiern. Als ich also meiner früheren Frau eines meiner vier Mitbringsel überreichte, schaute sie überrascht auf das Glas: „Ne !!!“ Und ich darauf: „Was?“ „Du bringst MANUKA-HONIG mit?“ und ich verständnislos: „So what…?“
Und somit erfuhr ich an diesem Tag – ausgerechnet über meine Ex-Frau – von der einzigartigen Wirksamkeit, den vielfältigen Anwendungsbereichen und natürlich auch von dem hohen Wert, bzw. Preis von Manuka-Honig. Wir haben dann natürlich sehr gelacht und sofort im Internet recherchiert. Und tatsächlich. Genau dieser identische Honig von genau diesen Imkern „309-Honey“, 500 Gramm mit der 100er MGO Qualität, wurde über Amazon für 56 Euro angeboten !!! Und ich dann daraufhin: „Oh my god, hätte ich mal 40 Gläser gekauft – dann wäre der Flug wieder drin gewesen“!!! Und außerdem wurmte mich natürlich ein wenig, dass schon jemand „meinen“ Honig nach Deutschland importierte.
Seitdem hatte ich das Glück weitere fünfmal nach Neuseeland zurückkehren zu dürfen. Und natürlich wurden Sue und Andrew, die beiden sympathischen Imker von 309 Honey, zu einem meiner liebsten Besuchsziele meiner Reisen. Selbst wenn ich – wie im Januar dieses Jahres nicht die Zeit hatte während meines nur einwöchigen Gesamtaufenthaltes (ich wollte meiner Tochter nur einmal kurz über den Schwangerschaftsbauch streicheln, da ich genau wusste, dass ich dies nicht verpassen
wollte),– also, selbst wenn ich persönlich die acht Stunden von Wellington nach Coromandel nicht fahren konnte, haben mir die beiden ein Paket nach Wellington geschickt, damit meine persönliche Honigversorgung nicht abriss.
Im April, ich war mit meiner heutigen Lebensgefährtin und unserer wunderbaren dreijährigen Tochter wieder vor Ort auf der „309-Farm“, stellte ich beim Schließen des gefüllten Kofferraumes eher beiläufig die Frage, ob sie noch mit ihrem Importeur nach Deutschland zusammenarbeiten würden und zur Antwort kam ein „No“. Und ich darauf: „Wie, Nein?“ – Und es stellt sich heraus, dass die Zusammenarbeit nicht mehr besteht und sie bislang keinen neuen Vertriebspartner hatten. Und mit leicht glasigen Augen und mit der Klarheit, dass dies ein Geschenk der Fügung ist, antwortete ich „You made my day! Gebt mir bitte ein paar Monate – und ich werde 309 Honey nach Europa bringen“.
Here we are…


Danke Universum.
Alles Liebe + Erfüllung
Jonas

Nachtrag: Für jemanden, der sich noch nie mit Transport-Bestimmungen, Zoll und Lebensmittel-Verordnung, Pick-Pack und Shipping-Logistik, und Etiketten-Gestaltung, etc. beschäftigt hat, ist die Einfuhr nach Deutschland und der Vertrieb von Manuka-Honig eine gewisse Herausforderung. Nur, seitdem mir dieses Geschenk vom Universum (Schicksal, lieben Gott, Buddha, etc.) gemacht wurde, fühlt es sich leicht und richtig an diese Vision umzusetzen. Mir sind in den letzten Wochen so viele Menschen begegnet, die mir nie begegnet wären, die alle diesen 309-Honey ebenso lieben und seine Wirkung erleben wie ich, und die mir geholfen haben und sich heute dafür einsetzen „309 Honey“ zu bewerben und weiter zu empfehlen und dadurch Gutes zu bewirken. Denn seitdem ich die Eingebung hatte die Erlöse dazu zu verwenden Unternehmer zu fördern, die Plastik aus Hanf herstellen, kommt alles in einen noch größeren Fluss. Ein gutes Zeichen auf dem vorgesehenen Weg zu sein. Und „allem was leichtfällt“ sollte man ja nachgehen.
Erste Schritte der Plastikflut zu begegnen sind gemacht. Sue und Andrew haben zugestimmt ab dem Frühjahr meine Bestellungen in Gläser abzufüllen. Es kostet zwar mehr für Verpackung und Transport – Egal, sehr gern
Und wie schön wäre es jedoch, auf Dauer den Honig in den eigenen „Hanf-Gläsern“ vertreiben zu können und viele weitere dazu zu animieren. Wer dazu Tipps und Beiträge leisten kann, bitte ich sich mit mir über „Kontakt“ in Verbindung zu setzen


Danke dafür,
Jonas

Hersteller Sue und Andrew
http://www.309honey.co.nz/